Krankenfahrten

Krankenfahrten Erfurt | Thüringen

Wir fahren Sie zur Kur, ins Krankenhaus oder zum Arzt.
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So bekommen Sie die Fahrten zum Arzt oder ins Krankenhaus bezahlt

 

Taxi Erfurt Krankenfahrt

Krankenfahrt Erfurt

 

Für kranke und pflegebedürftige Menschen können relativ häufig Fahrten zu einem Facharzt, zur Dialyse, zum Zahnarzt oder einer Fachklinik usw. anfallen.

Viele Menschen mit einem Pflegegrad oder einer Behinderung können ihre Arzt- und Krankenhausbesuche noch selbst organisieren und auch selbstständig ohne Begleitung durchführen. Aber irgendwann kann der Zeitpunkt kommen, wo dies z.B. aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr möglich ist.

Diese Fahrten können nicht immer von den pflegenden Personen aus dem Umfeld abgedeckt werden und es muss ein Taxi oder Krankentransport für die Krankenfahrten in Anspruch genommen werden.

Die Kosten hierfür werden unter bestimmten Voraussetzungen von der Kasse übernommen.

Wichtig: Ihre Kosten werden von der Krankenkasse nicht übernommen, wenn Sie ohne Rücksprache mit der Krankenkasse ein Taxi bestellen und sich zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren lassen.

Voraussetzung für die Kostenübernahme 

Um die Kosten für einen Krankentransport oder Krankenfahren bezahlt zu bekommen müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein.

  1. Es muss eine zwingend medizinische Notwendigkeit vorliegen. Diese wird vom behandelnden Arzt mit einer ärztlichen Verordnung bescheinigt (Dies können zum Beispiel Fahrten zu einer ambulanten Operation oder auch Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung sein).

 

Ausnahmeregelung für ambulante Behandlungen

Stehen Fahrten zu ambulanten Behandlungen an, werden diese nur in folgenden Ausnahmefällen bewilligt:

  1. Die zu befördernde Person muss entweder eine Einstufung in den Pflegegrad 3, 4 oder Pflegegrad 5 haben oder einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbeindert) oder BL (blind) oder H (besonders hilfsbedürftig) besitzen.
  2. Ausnahmefälle sind auch Fahrten zur Dialyse oder einer onkologischen Chemo- oder Strahlentherapie.

 

 Ablauf des Genehmigungsverfahrens und der Kostenerstattung

  1. Ärztliche Verordnung: Nur wenn Sie eine ärztliche Verordnung haben, aus der hervorgeht, dass der Arzt- oder Krankenhausbesuch erforderlich ist, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Das bedeutet, Sie müssen vor Antritt der Krankenfahrt Ihrem behandelnden Arzt (in der Regel Ihrem Hausarzt) mitteilen, wann Sie zu einem Facharzt, Therapeuten oder in eine Fachklinik usw. müssen. Ihr Arzt entscheidet, ob ein zwingender medizinischer Grund für die Fahrt vorliegt und ob Sie berechtigt sind, die Kosten erstattet zu bekommen. In letzter Instanz muß die Krankenkasse jedoch die Kosten genehmigen. Die Fahrtkosten werden nur für Behandlungen übernommen, die von der Kasse bezahlt werden. Zum Beispiel werden Fahrten zu einem Heilpraktiker, dessen Behandlung Sie privat bezahlen, nicht übernommen, da die Behandlung an sich schon keine Kassenleistung darstellt.
  2. Einreichung bei der Krankenkasse: Sieht Ihr Arzt also die Notwendigkeit für einen Krankentransport, erhalten Sie von ihm eine Verordnung. Diese ist vor Inanspruchnahme der Fahrt bei Ihrer Krankenkasse einzureichen. Sobald die Krankenkasse die Fahrtkosten genehmigt hat, können Sie den Krankentransport antreten.
  3. Krankenfahrt/Krankentransport antreten: Legen Sie dem Taxi- oder Krankentransportfahrer Ihre Verordnung vor. Je nach Krankenkasse sind die Zuzahlungen unterschiedlich. Lassen Sie sich Zuzahlungen oder Fahrtkosten auf der Verordnung oder mit separater Quittung belegen, damit Sie diese eventuell später mit Ihrer Kasse abrechnen können. Lassen Sie sich in der Klinik oder beim Arzt Ihren Krankenbesuch ebenfalls quittieren.
  4. Abrechnung mit der Krankenkasse: Im Regelfall müssen Sie einen Eigenanteil an den Fahrtkosten übernehmen. Sind Sie von den Zuzahlungen befreit, entstehen Ihnen im Normalfall keine Zuzahlungskosten. Legen Sie der Krankenkasse alle Fahrscheine und Quittungen vor. Außerdem die Bescheinigung des Arztes, der Klinik oder des Therapeuten, dass Sie den Behandlungstermin wahrgenommen haben und den Grund der Behandlung.

Was ist noch bei Krankenfahrten zu beachten

  • Im Nachhinein und ohne vorherige Verordnung übernehmen die Krankenkassen nur in ganz wenigen Ausnahmefällen die Kosten (Ausnahmen sind zum Beispiel ein Notfall oder wenn Lebensgefahr besteht).
  • Es werden nur Fahrtkosten zur nächstgelegenen Behandlungsstätte übernommen. Fahrten zu Behandlungsstätten an weiter entfernten Orten werden nur übernommen, wenn zwingende medizinische Gründe vorliegen.
  • Die Krankentransporte werden nicht durch medizinisch-fachliches Personal begleitet und die Patienten auch nicht durch Fachpersonal während des Transportes betreut. Die Krankentransporte werden in der Regel durch ein nicht-ärztliches Personal begleitet.
  • Ansonsten gilt aber prinzipiell, dass alle Aufwendungen für Fahrten zum Arzt (auch Fahrtkosten mit dem Privatfahrzeug), Parkgebühren, Zuzahlungen auf Kassenleistungen für den Krankentransport, welche nicht von der Kasse übernommen werden, steuerlich abzugsfähig sind.

Unsere Empfehlung:

Es gibt Ausnahmen, bei denen die Krankenkasse nicht bezahlt oder Fälle, die nich auch hier beschrieben.

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